Regula Stämpfli

Dr. Regula StämpfliDr.phil. Regula Stämpfli, Politologin, lebt in Brüssel und arbeitet als Dozentin für Politik und politische Philosophie an diversen schweizerischen und europäischen Bildungsinstitutionen. Sie ist unabhängige Expertin für die Europäische Kommission, sie berät mit ihrem Unternehmen www.regulastaempfli.ch Institutionen und KMU’s in Sachen Design, Macht, Kommunikation und Politik, trägt mehrere Mandate für die Öffentlichkeit (Hochschulrat der Fachhochschule Köln, schweizerischer Ethikrat für öffentliche Statistik, Premsela – Board for Dutch Design u.a.). Regula Stämpfli ist seit 2007 Mitglied des schweizerischen Schriftstellerverbandes und seit 1994 Mitglied des Berufsregisters für schweizerische Journalisten und Journalistinnen. Ihre scharfsinnigen Analysen sind jeden Montag auf Radio1 in Zürich zu hören und jeden Mittwoch auf news.ch - neben zahlreichen anderen Medien - zu lesen.

Bücher: Vom Stummbürger zum Stimmbürger. Das Abc der Schweizer Politik, Orell Füssli 2003, Die Macht des richtigen Friseurs. Über Frauen, Medien und Bilder, Bartleby&Co. 2007, Aussen Prada-innen leer? Ein philosophisches Kaleidoskop, Bartleby&Co. 2010.

Fragen wie; „wieso ist Mutter kein Beruf“?, „weshalb gibt es so wenige Urologinnen dafür umso mehr Gynäkologen?“, „sind wir gleichgestellt, wenn die nächste Finanzkrise mal von Frauen ausgelöst wird“? etc. zeigen, dass Vieles punkto Gleichstellung und Machtverteilung klemmt. Seit Jahren tippen sich Frauen ihre Finger wund, reden sich ihre Kehle heiser, reisen von Kreti nach Pleti, um sich selber und ihrer Welt klarzumachen, was eigentlich selbstverständlich ist: Frauen sind Menschen. Was einfach klingt, ist gar nicht leicht zu leben. „Der Mann sieht, die Frau wird gesehen“ trifft auch über 60 Jahre nach diesem Satz von Simone de Beauvoir zu. Frauen dürfen zu Frauenthemen reden, Männer zu allem. Frauen an der Macht, sind gerne damit beschäftigt, diese Macht zu erhalten und zu verwalten, siehe Bundeskanzlerin Merkel oder siehe auch Bundesrätin Widmer-Schlumpf. Der ehemals feministische Schlachtruf: „Die Zukunft ist weiblich“ ist eine ungeheure Gegenwart geworden. Doch nicht so, wie sich dies unsere Mütter geträumt haben, sondern so, wie dies die Warengesellschaft produziert: Weiblich ist die Gegenwart, weil sie technisch ist. Maschinen haben kein Geschlecht und wenn, dann eben ein weibliches... Regula Stämpfli wird in ihrem Vortrag Fallen und Freiheit für und von Frauen als Menschen aufzeigen. Dabei soll ruhig auch gelacht werden, denn schliesslich denken einige Frauen ja auch, dass doof besser als dick ist....

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